Joachim Kößler MdL
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Neuigkeiten
11.07.2017, 12:47 Uhr
Kultusministerin Susanne Eisenmann besucht Brettener Schulen
Joachim Kößler lädt Ministerin zum Gespräch mit Lehrern, Elternvertretern und Schülern
Auf Einladung von Joachim Kößler besuchte Kultusministerin Dr. Susanne Ei-senmann einige Brettener Schulen.

„Nach fünf Jahren grün-roter Bildungspolitik hat sich Gesprächsbedarf bei Eltern und Lehrern aufgebaut“, so Joachim Kößler, „ich bin froh, dass Frau Ministerin Eisenmann meine Einladung angenommen hat.“

Ministerin Eisenmann, die in diesem Jahr auch der Kultusministerkonferenz vorsteht, nutzte die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit Schulleitungen, Lehrern, Elternvertretern und Schülern.
Die Ministerin sprach offen das Qualitätsproblem in Baden-Württembergs Schu-len an. In verschiedenen Rankings war das Land von Spitzenplätzen in das Mit-telfeld abgerutscht.

Durch verschiedene Maßnahmen soll dieses Problem angegangen werden. So ist die Wiedereinführung von zentralen Klassenarbeiten in Klasse 2 und 4 geplant, um den Lernstand der Schüler zu erheben und gezielt Fördermaß-nahmen ergreifen zu können.

Ab dem kommenden Schuljahr muss die Grundschulempfehlung von den Eltern an der weiterführenden Schule wieder vorgelegt worden. Seit der Abschaffung der Grundschulempfehlung durch die ehemalige grün-rote Landesregierung kam es zu einem deutlichen Anstieg von Klassenwiederholungen und Schulwechseln in den weiterführenden Schulen.

Nach einer Wiedereinführung von G9 gefragt, erwiderte die Ministerin bestimmt: „Baden-Württemberg verfügt bereits flächendeckend über G9 auf höchstem Niveau: über den Weg Gemeinschaftsschule oder Realschule und anschließend Berufliches Gymnasium. Auf diesem Weg erwerben bereits 40 % der Abiturienten im Land die Allgemeine Hochschulreife.“

Ab dem Schuljahr 2019/2020 soll auch die reformierte Gymnasiale Oberstufe an den Gymnasien starten, um die Schülerinnen und Schüler besser für ein anschließendes Studium an den Hochschulen vorzubereiten. Wichtig ist der Ministerin insbesondere die duale Ausbildung. „In den letzten Jahren ist das duale Ausbildungssystem im Land nicht genügend gewürdigt worden. Andere Länder beneiden uns um dieses sehr gut funktionierende System. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung muss im Bewusstsein der Bürger wieder tiefer verankert werden.“

In Besuchen an der Max-Planck-Realschule, dem Edith-Stein-Gymnasium, dem Melanchthon-Gymnasium und an den Beruflichen Schulen Bretten diskutierte die Ministerin offen mit Lehrern, Elternvertretern und Schülern.

„Gute Ausbildung gelingt dann, wenn Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer an einem Strang ziehen, und zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zusammenarbeiten“, so fasst Joachim Kößler das Ergebnis des Tages zusammen.
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