Joachim Kößler MdL
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Neuigkeiten
07.01.2019, 07:45 Uhr
Politik hautnah erleben

Eine Besuchergruppe unter Leitung der Brettener Diabetesberaterin Annemarie Schnäbele besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneten Joachim Kößler den Landtag in Stuttgart.

Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand das Gespräch mit dem Landtagsabgeord-neten und der Besuch des Bürger- und Medienzentrums des Landtags. Ein Mitarbeiter des Besucherdiensts informierte die Besuchergruppe über die Auf-gaben des Landtags und seiner Ausschüsse. In einem Rollenspiel wählten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiktiv den Ministerpräsidenten/die Ministerprä-sidentin.

Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: “ich habe bisher nicht gewusst, dass reale Politik so interessant sein kann.“

Ebenso begeistert wurde das Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Joachim Kößler aufgenommen. Er berichtete über seine Arbeit in Stuttgart und im Wahlkreis.

Die Wahlkreisarbeit ist geprägt durch die Bearbeitung von sehr unterschiedli-chen Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern. Von Verkehrsfragen bis zu Ren-tenproblemen werden dabei Anfragen an ihn herangetragen. Bürgerkontakte und Informationsbesuche vor Ort sind dem Abgeordneten sehr wichtig.

Kößler informierte auch über die aktuellen Vorhaben des Landes. So ist die Di-gitalisierung eines der Leuchtturmprojekte des Landes. Bis zum Ende der Wahlperiode werde in diesen Bereich 1 Milliarde EUR investiert. Wichtig sei hier, dass der ländliche Bereich genauso versorgt werde, wie die Ballungsräu-me. „Digitale Netze sind so wichtig wie Straßennetze“, betonte Kößler.

Der zweite wichtige Bereich ist die Bildungspolitik. Jeder 5. Euro werde hierfür ausgegeben. „Bildung ist die Grundlage für unsere zukünftige Entwicklung“, stellte der Abgeordnete fest.

In der Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern war die Zukunft der EU ein brennendes Thema.

Einig waren sich die Besucherinnen und Besucher und Kößler, der Vorsitzender des Europa-Arbeitskreises der CDU-Fraktion im Landtag ist, dass sich die Eu-ropäische Union auf die „großen Aufgaben“, wie den gemeinsamen Markt, die Außenpolitik und die Verteidigungspolitik konzentrieren sollte. Bei den europa-weiten Ausschreibungen für Bauvorhaben sollten z. B. die Schwellenwerte er-heblich angehoben werden, betonte Kößler. Das entlaste die Gemeinden und Städte sowie die Wirtschaft ganz erheblich.

Im Hinblick auf die kommenden Europawahlen hob Kößler hervor, dass die Be-deutung der EU für den Frieden und die Freiheit in den letzten Jahren von fun-damentaler Bedeutung sei. „Wer Europa aufs Spiel setzt, gefährdet beides“, betonte der Abgeordnete.