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28.01.2019, 07:52 Uhr
Land fördert Lernfabrik in Bretten

„Lernfabrik 4.0“, so lautet das Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Ziel ist es, Auszubildende auf die sich verändernde Arbeitswelt rund um die Digitalisierung vorzubereiten. Die Beruflichen Schulen in Bretten erhalten dafür zusammen mit der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen 349.980 Euro vom Land.

Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium 21 regionale Lernfabriken 4.0 an den beruflichen Schulen im Land. Die Schulen erhalten zusammen rund 4,85 Millionen Euro für ihre Labore. Zielgruppe der Lernfabriken 4.0 sind Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Technikerschulungen, Weiterbildungslehrgängen und Trainingsangeboten mittelständischer Unternehmen.

Joachim Kößler (CDU) freut sich über die Förderung in Bretten. „Wir wollen Auszubildende optimal auf die sich verändernde Arbeitswelt rund um Industrie 4.0 vorbereiten. Mit der Lernfabrik 4.0 an den Beruflichen Schulen in Bretten machen wir die Digitalisierung für Nachwuchskräfte schon in der Ausbildung fassbar“, so  Kößler. Die Schülerinnen und Schüler können künftig in einem Labor mit Fertigungsstraße praxisnah lernen, wie Automatisierung, Steuerung und Programmierung per Computer gelenkt wird. Das Land unterstützt die Region dabei mit 349.980 Euro

„Die Lernfabrik ist nicht nur für die Berufs- und Technikerschüler sowie die Lehrer ein attraktives Angebot, sondern wird auch für viele Industrieunternehmen in der Region künftig ein wichtiger Partner sein. Hier werden Fachkräfte – entsprechend den Anforderungen in der jeweiligen Produktion – gezielt weitergebildet“, so der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Bretten.

Die Lernfabriken dienen dabei nicht nur der Ausbildung, sondern sollen auch regionalen Unternehmen Möglichkeiten zur Information, Fortbildung und Forschung bieten. Bereits im Februar beginnt ein Teil der Vorhaben. Bis Herbst 2021 sollen sie in die entsprechenden Aus- und Weiterbildungsgänge der Schulen integriert sein. Die regionale Wirtschaft wird in diesen Prozess über Kooperationen und Sponsoring eng eingebunden.
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