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23.06.2020, 08:48 Uhr
276.300 EUR Fördergelder für drei Projekte im Wahlkreis Bretten
Sonderausschreibung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) mit einem Fördervolumen von 15,8 Millionen EUR

„Angesichts der tiefgreifenden Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie stehen unsere Unternehmen ebenso wie unsere Gastronomiebetriebe vor großen Herausforderungen“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Kößler. „Es war klar, dass hier schnelle Hilfen nötig sind, weshalb es in diesem Jahr im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zum ersten Mal eine unterjährige Programmentscheidung gibt.“ Zahlreiche Projekte wurden trotz der Krise im Rahmen der Sonderausschreibung eingereicht.

Der Abgeordnete freut sich daher, dass drei Maßnahmen aus dem Wahlkreis Bretten mit einem Volumen von über 270.000 Euro gefördert werden. „Damit können neue Impulse und Projekte sowohl im privaten, kommunalen als auch im gewerblichen Bereich angestoßen werden“, so Joachim Kößler MdL.

Gefördert wird eine Maßnahme im Brettener Stadtteil Neibsheim mit 115.000 Euro (Grundversorgung). Oberderdingen erhält für eine Maßnahme im Bereich Grundversorgung 51.300 Euro und die Stadt Kraichtal wird mit 110.000 Euro für ein Projekt in Oberacker (Innenentwicklung/Wohnen) gefördert.

„Mit den an die aktuelle Situation angepassten Maßnahmen trägt das ELR dazu bei, auch in schwierigen Zeiten effiziente Strukturhilfe zu leisten“, sagte Kößler.

Der Ländliche Raum in Baden Württemberg solle seine in der Fläche beeindruckende wirtschaftliche Stärke beibehalten. „Dieses Ziel bleibt trotz der Corona-Pandemie bestehen. Ich bin überzeugt davon, dass die nun aufgenommenen Projekte dazu einen Beitrag leisten werden.“

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Kommunen im ländlichen Raum. Mit den vier Förderschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen werden zentrale Bereiche in den Blick genommen. Wichtige Impulse werden aber auch bei der Grundversorgung gesetzt. Gerade die Dorfgastronomie nimmt sowohl für die Einheimischen als auch für Touristen eine besondere Rolle ein. Ebenso sind Bäckereien, Metzgereien und weitere Handwerksbetriebe Standortfaktoren, die die Attraktivität einer Kommune mitbestimmen.
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